Schniefnase, Halsweh und Zähneklappern

Nun ist sie wieder da, die nasskalte Jahreszeit und mit ihr beginnt die neue Erkältungssaison

Der Name Erkältung kommt daher, dass sie häufig dann auftritt, wenn einem richtig kalt geworden ist. Dadurch kann die Abwehrfunktion des Körpers geschwächt werden, und der Organismus ist anfälliger für Krankheiten. Wer kennt sie nicht, die typischen Symptome wie Schniefnase, Halsweh und Zähneklappern!
Eine Erkältung ist eine Erkrankung der oberen Atemwege, die durch bestimmte Krankheitserreger - meist Viren - hervorgerufen wird und leicht auf andere Menschen übertragen werden kann. Im Normalfall ist eine Erkältung harmlos, nach drei bis vier Tagen ist sie wieder abgeklungen. Wenn Fieber überhaupt auftritt, dann bei Erwachsenen bis höchstens 39°C. Ist das nicht der Fall, sondern steigt das Fieber über den genannten Wert, kommt es sogar zu einem zweiten Fieberschub, werden Nasensekret und Hustenauswurf eitrig, dann kommen Bakterien ins Spiel, die eine Entzündung der Mandeln, der Nasennebenhöhlen und/oder des Mittelohrs verursachen können. In diesem Fall ist ein Arztbesuch und die Einnahme von Antibiotika unumgänglich.
Bei einer echten Grippe, die durch Influenza-Viren verursacht wird, treten die Symptome dagegen sehr schnell auf. Bereits nach wenigen Stunden steigt die Körpertemperatur auf bis zu 40°C an. Hinzu kommen Schüttelfrost, starke Kopf- und Gliederschmerzen und ein heftiger, trockener Husten. Das Fieber bleibt oft eine Woche und länger. Man fühlt sich sehr krank und entkräftet, da auch Herz und Kreislauf durch eine Grippe stark belastet werden. Häufig dauert es Wochen, bis man sich wieder voll leistungsfähig fühlt. Auch bringt eine Virusgrippe häufig Komplikationen mit sich: Bakterien greifen die virusgeschädigte Schleimhaut an und breiten sich aus, so kann es z. B. zu einer Lungenentzündung kommen.
Die Anfälligkeit für Erkältungen und "grippale Infekte" wird maßgeblich vom Immunsystem bestimmt. Seine Funktion hängt wiederum nicht nur von der körperlichen Gesundheit, sondern auch vom seelischen Wohlbefinden ab.

Sie können etwas tun!

Zum Schutz vor immer wiederkehrenden Erkältungs- und Grippeattacken sollten Sie folgende Maßnahmen beachten:

1. gesund und vitaminreich essen (viel frisches Obst und Gemüse - falls nicht verfügbar Vitamin-Präparate aus der Apotheke), wenig Fleisch
2. dem Wetter angepasste Kleidung tragen
3. viel an der frischen Luft bewegen
4. Kreislauf durch Wechselbäder und Sauna anregen (nur in gesundem Zustand)
5. längere Aufenthalte in klimatisierten und überhitzten Räumen meiden
6. genügend schlafen
7. körperliche und geistige Anstengungen ausgleichen, z. B. durch Yoga, autogenes Training, Bewegung und viel Lachen - das beste Mittel gegen Streß
8. medikamentöse Unterstützung durch pflanzliche oder homöopathische Präparate, sowohl zur Vorbeugung als auch zur Therapie im Erkältungsfall
9. bei Erkältung: Behandlung der einzelnen Beschwerden mit Medikamenten aus Ihrer Apotheke
10. Grippeschutzimpfung als Schutz vor einer Virus-Grippe

Erkältungskrankheiten natürlich behandeln

Jeder kennt sie, die typische Erkältung: sie fängt mit dem Kratzen im Hals an, nach ein oder zwei Tagen kommen trockener Husten und Schnupfen hinzu, man fühlt sich schlapp und müde. Der Kopf tut weh und man mag sich kaum bewegen. Schließlich, nach einer zermürbenden Woche, meldet sich das ganze Geschehen mit einem hartnäckig verharrenden Reizhusten wieder ab.
Kinder durchlaufen diese Tortur fünf- bis elfmal im Jahr, Erwachsene etwa viermal. Der Gang zum Arzt lohnt sich nicht bei jeder Erkältung, zumal ein Großteil der Arzeineimittelkosten heute vom Patienten selbst getragen werden muss. Andererseits darf diese Art von Infekten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da sie sich durchaus zu einer starken Bronchitis oder Lungenentzündung ausweiten können. Als Faustregel gilt: bei eitrigem Auswurf , hohem Fieber oder mehr als drei Tage anhaltenden Beschwerden ist der Hausarzt aufzusuchen!
Ansonsten ist es ratsam, sich Hilfe vom Fachmann zu holen, also vom "Apotheker um die Ecke". Die Beratung in der Apotheke ist kompetent und individuell, je nachdem, ob der Kunde pflanzliche, homöopathische oder allopathische Therapien bevorzugt.
Eine natürliche Behandlung bei Erkältungen ist nicht nur schonend für den Körper, sie ist, rechtzeitig begonnen und konsequent durchgeführt, auch sehr effizient: beim ersten Kratzen im Hals ist es wichtig, frühzeitig mit dem Lutschen von Halspastillen (z.B. mit den Inhaltsstoffen Isländisch Moos oder Emser Salz) zu beginnen, um den Rachen feuchtzuhalten, so dass es den Erregern erschwert wird, diesen Bereich zu besiedeln. Auch kann in diesem Stadium, spätestens aber, wenn der Reizhusten einsetzt, schon mit der (regelmäßigen!) Einnahme von Hustensäften mit Thymian- oder Efeuextrakt begonnen werden. Im "intensiven" Erkältungsstadium, wo auch Schnupfen und Kopfschmerzen einsetzen, ist es durchaus sinnvoll, ein Nasenspray zu verwenden, um so die Atmung zu erleichtern und "den Kopf freizubekommen". Alternativ zu abschwellenden Wirkstoffen gibt es Sprays, die ätherische Öle oder Meerwasser enthalten. Inhalationen mit Kamille unterstützen den Behandlungserfolg.
Allgemein ist es wichtig, während einer Erkältung viel zu trinken, um das Abhusten zu erleichtern und seinem Körper viel Ruhe zu gönnen, ob im Bett oder in der Badewanne (nicht bei Fieber!).
Wer sich an ein solches Therapieschema hält, übersteht einen grippalen Infekt in der Regel recht gut, auch ohne Arzt. Oberstes Motto sind Konsequenz und Ruhe, und:
Informationen und Ratschläge erhalten Sie in Ihrer Apotheke!

Trockene Haut im Winterstreß

Nicht nur Frauen haben dieses Problem: Im Winter verändert sich die Haut, durch den Wechsel von kalter Winterluft in warme Heizungsluft beginnt sie zu spannen, manchmal sogar zu jucken. Nicht nur im Gesicht zeigen sich Spuren, auch die Hände leiden. Da Apothekerinnen und Apotheker bestens ausgebildet sind, befinden sich auch hier Kunden mit Hautproblemen in besten Händen. Sie bieten eine breite Palette von schonender, rückfettender Hautreinigung bis zu Cremes auch für empfindliche Haut. Selbstverständlich überprüfen Apotheker die Pflegeprodukte auch anhand von Allergiepässen auf ihre Verträglichkeit.
Auch bei der Hautpflege gilt in Apotheken:
Kompetenz und Beratung sind oberstes Gebot!

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